Herzlich Willkommen auf meiner Internetseite!

Wie schön, dass Sie den Weg hierher gefunden haben!

Ich möchte mich zunächst kurz vorstellen, damit Sie wissen mit wem Sie es hier zu tun haben: Mein Name ist Leonie Jungermann, ich bin Tierärztin und habe mich in den vergangenen Jahren immer weiter auf die ambulante Behandlung von Pferdezähnen spezialisiert.

Seit Januar 2019 bin ich im Umkreis von Sehnde in der Region Hannover unterwegs, um die Zähne meiner Patienten gesund zu erhalten und bereits bestehende Probleme zu behandeln.

Auf den folgenden Seiten finden Sie nicht nur Informationen zur Praxis, zu mir selbst und zu organisatorischen Themen, sondern auch allerlei Wissenswertes über die Behandlung, oder auch häufige Zahnerkrankungen.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim surfen und lesen und freue mich auf ein Wiedersehen im realen Stall.

Ich bedanke mich bei allen Inter­essenten an einer Zahn­behand­lung, muss Sie aber bitten von Anfragen für Routine­zahn­behand­lungen abzu­sehen. Sowohl meine verfügbare Arbeits­zeit, als auch meine körper­liche Kraft sind begrenzt. Um meine Patienten noch lange Zeit mög­lichst opti­mal ver­sorgen zu können, muss ich hier erstmal einen Schnitt machen.

Für Wieder­holungs­behand­lungen stehe ich natür­lich wie gewohnt zur Ver­fügung, allerdings sollten Sie für die Termin­planung derzeit ca. 6 Wochen Vor­lauf ein­planen und sich früh­zeitig melden.

Einen Überblick über verfügbare Termine auf den jeweiligen Routen finden Sie in meinem Onlinekalender.

Notfälle werden natürlich weiterhin so kurzfristig wie irgendwie möglich behandelt!

Ein Notfall ist allerdings NICHT: “Ich bin zwar schon 3 Monate über den im Zahnprotokoll angegebenen Zeitpunkt hinaus, aber jetzt ist mein Pferd plötzlich beim Reiten maulig oder kaut seine Leckerlies nicht normal”.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Um während der Behandlung die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, müssen einige Verhaltensregeln bei meinem Besuch eingehalten werden, um eine Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern:

  • Sagen Sie bitte Ihren Termin ab oder organisieren Sie eine Vertretung, wenn
    • Sie sich krank fühlen
    • Sie möglicherweise Kontakt zu infizierten gehabt haben
    • Sie zu einer Risikogruppe gehören
    • Sie Kontakt zu Mitgliedern der Risikogruppe haben
    • Sie einfach ein blödes Bauchgefühl haben

Es handelt sich hier um eine lebensbedrohliche Infektion mit noch nicht absehbaren Spätfolgen auch für junge und gesunde Menschen. Wir haben alle eine Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen. In diesem Falle ist es völlig in Ordnung die Routinezahnbehandlung Ihres Pferdes um einige Wochen zu verschieben!

  • Kein Händeschütteln zur Begrüßung (sollte mittlerweile schon normal sein)
  • Ich trage während der Untersuchung am Pferd und beim spritzen der Sedierung einen Mund-Nasenschutz, da sich hier die 1,5 Meter Abstand mitunter nicht einhalten lassen. Ich würde es begrüßen, wenn Sie aus Höflichkeit und Rücksichtsnahme ebenfalls einen Mund-Nasenschutz tragen würden!
  • Während der Behandlung trage ich zwar aufgrund der Zahnstaubentwicklung eine FFP2-Schutzmaske, das bedeutet aber nicht, dass hier kein Abstand mehr eingehalten werden muss. Mit wenigen Ausnahmen müssen Sie nicht während der Behandlung am Pferdekopf stehen und können sich problemlos auch mit Abstand hinter mir aufhalten.
  • Nur ein Pferdebesitzer darf zur Behandlung am Pferd oder in der Nähe bleiben
    • Keine Grüppchenbildung auf der Stallgasse hinter mir
    • Bitte sorgen Sie für einen etwas abgelegenen Behandlungsplatz ohne Publikumsverkehr
  • Abstand halten! Die 1,5 Meter gelten auch im Stall und im Freien!
  • denken Sie bitte insbesondere auch bei der Abrechnung am Auto daran auf Abstand zu bleiben.  Ich reiche Ihnen gerne das EC-Gerät oder Wechselgeld, sowie der Zahnprotokolle und Quittungen an und niemand muss dichter an meinem Laptop stehen als ich selbst!

Ich behalte mir vor jederzeit die Behandlung abzubrechen oder auch gar nicht erst anzufangen, wenn ich feststelle, dass diese Maßnahmen nicht eingehalten werden (können).

Aktuelles: Teilnehmer für EOTRH-Studie gesucht

Für Islandpferdebesitzer mit EOTRH-Patienten oder Verdachtsfällen gibt es die Möglichkeit an einer Studie der Klinik für Pferde der Tierärztlichen Hochschule Hannover teilzunehmen. Hierbei sollen verschiedene Haltungsformen erkrankter Pferde mit einer parallel untersuchten Vergleichsgruppe auf Island analysiert werden.

Hier ein Ausschnitt des Aufrufs auf der Facebook-Seite der Tierärztlichen Hochschule:

Wer wird gesucht?

  • Islandpferde ab einem Alter von 15 Jahren
  • pro Bestand mindestens 2 Pferde
  • der Bestand befindet sich in Niedersachsen
  • sowohl an EOTRH erkrankte als auch gesunde Isländer
  • einzige Voraussetzung bei bestehender EOTRH-Diagnose: Es ist noch mindestens ein Schneidezahn vorhanden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

  • vor den Untersuchungen wird eine ausführliche Anamnese erhoben. Die dafür nötigen Unterlagen werden per E-Mail zur Verfügung gestellt.
  • Allgemeinuntersuchung
  • Blutabnahme (Kleines Blutbild, ACTH, Insulin, Glukose, Schilddrüsen-Profil, Kalzium, Phosphat, Zink, Selen, Vitamin A und D)
  • Beurteilung der vorderen Maulhöhle
  • Intraorales Röntgen zur Darstellung der Schneidezähne (unter Sedierung)

Die Befunde der Untersuchungen inklusive der Blutergebnisse und Röntgenaufnahmen werden den Teilnehmern im Anschluss zur Verfügung gestellt.

Wenn du mehr über die Studie erfahren oder mit deinem Pferd teilnehmen möchten, wendet dich gerne an Melusine Tretow. Sie ist Tierärztin und führt die Studie im Rahmen ihrer Doktorarbeit durch. Du erreichst sie per E-Mail unter Melusine.Tretow@tiho-hannover.de

Hier finden Sie die offizielle Studienbeschreibung der Klinik für Pferde:

https://www.tiho-hannover.de/kliniken-institute/kliniken/klinik-fuer-pferde/forschung

Ruhe und Zeit

Für Befundung, Behandlung und Doku­mentation nehme ich mir immer die nötige Zeit. Ruhe und Einfühlungs­ver­mögen im Umgang mit meinen Patien­ten zeich­nen meine Arbeits­weise aus.

Weiter­bildung

Die Forschung der Zahn­medizin und die Weiter­entwickung der Instrumente schreitet stetig voran. Durch regel­mäßige, spezial­isierte Fort­bildungen und Work­shops mit Kollegen bleibe ich immer auf dem neusten Stand.

Erfahr­ung

Die tierärztliche Erfahrung in der Allgemein- und Not­fall­medizin ermög­licht mir den Blick über den Teller­rand der Zahn­medizin. So kann ich auch über Zahn­probleme hinaus­gehende Prob­leme erkennen und Lösungs­wege mit Ihnen erörtern.

Termine

Eine der wichtigsten Fragen ist natürlich die nach der Terminvereinbarung. Telefonisch bin ich tagsüber, während der Behandlungen nur eingeschränkt oder gar nicht zu erreichen. Näheres hierzu finden Sie in der Rubrik Terminvereinbarungen.

Schreiben Sie mir zur Terminanfrage gerne eine e-Mail an terminanfrage@pdp-jungermann.de

Ich melde mich sobald wie möglich per Mail oder telefonisch (bitte angeben) bei Ihnen, damit wir einen passenden Termin finden können. 

In der Rubrik Rund um die Zähne finden Sie viele spannende Themen rund um die Pferde­zähne. Erfahren Sie hier, wie sie erkennen können, dass ihr Pferd eine Zahn­kon­trolle oder -be­hand­lung benötigt. Auch Themen wie EOTRH oder die Behand­lung von Shettis werden hier aufge­griffen.


Lesen Sie hier, warum ich meine Patienten in der Regel nur unter Sedation be­handele.

Erfahren Sie wo die Vor­teile für Ihr Pferd und auch für Sie liegen, wenn der Patient die Behand­lung ver­schläft.
Um die Zahnbe­handlung für alle Beteiligten entspannt und erfolgreich durch­zu­führen, sind einige Vor­aussetz­ungen zu er­füllen. Lesen Sie hier, was sie vor der Behand­lung ab­klären sollten. Zusätz­lich finden Sie hier die Ant­worten auf einige, immer wieder auf­tauch­ende Fragen.

Es ist spannend wie oft einem in der täglichen Praxis die Frage begegnet „was haben denn die Pferde früher gemacht?“. Die Antwort ist recht unterschiedlich, weil die Definition von „früher“ ja immerhin etwa 6000 Jahre gemeinsame Geschichte von Pferd und Mensch einschließt.

Dass aber bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Pferdezahnbehandlung schon einmal so weit fortgeschritten war, dass sich einige Geräte kaum von den heute noch/wieder verwendeten unterscheiden, ist dabei wohl kaum einem bewusst.

Erst mit dem 2. Weltkrieg und der technischen Entwicklung, weg vom Pferd als Arbeitstier und Kriegsgerät hin zum Auto, LKW, Trecker und Panzer, sind diese Errungenschaften erst einmal in Vergessenheit geraten.

In der Rubrik „Neumodischer Kram?“ finden Sie eine kleine Geschichte der Zahnheilkunde beim Pferd, sowie den Trickfilm „Einmal im Jahr“ aus dem Jahr 1943, der damals zu Fortbildungszwecken eingesetzt wurde. Heute dient er im Fach Geschichte der Veterinärmedizin noch immer als Anschauungsmaterial im Studium, allerdings sind die anatomischen Beschreibungen auch zur Entstehung der scharfen Kanten und Haken auch heute noch gültig. Wer die Embryonalentwicklung überspringen möchte, kann bei 6:30 einsteigen, wo es um den Abrieb der Zähne geht.  

Viel Spaß beim anschauen!

 

Wildpferde 1997 Portugal

Wer sich mehr dafür interessiert, warum Zebras und Wildpferde im Gegensatz zu unseren Hauspferden in der Regel (die übrigen verhungern dann letztlich) ohne Zahnbehandlung auskommen können, findet in der Rubrik “Warum überhaupt” einige Antworten 🙂

In meiner Praxis dreht sich alles rund um die Pferdezähne und alles was damit verknüpft ist.

Ich bieten Ihnen daher folgende Leistungen an:

Details zu den oben aufgelisteten Punkten, finden Sie in der Rubrik Leistungen.

Trotz eines großen Leistungs­spektrums, sind die Mög­lich­keiten in der Außen­praxis manch­mal begrenzt. Besonders Backen­zahn­extrak­tionen erfor­dern eine genaue Abklärung der Lage des Problems durch Röntgen oder auch durch eine Com­puter­tomo­grafie. Auch Er­kran­kungen der Nasen­neben­höhlen sind in der ambu­lanten Praxis in der Regel nicht zufrieden­stellend zu ver­sorgen.

In solchen Fällen über­weise ich meine Patienten gerne an die Spezia­listen der Pferde­klinik der Tier­ärzt­lichen Hoch­schule Hannover oder der Tier­klinik Isern­hagen. Die Behand­lung erfolgt in enger Zu­sammen­arbeit und Ab­sprache mit den Kollegen, so dass im An­schluss eine, auf den Patienten zu­geschnittene Nach­behand­lung im heimischen Stall, erfolgen kann.